Tageskappung

Dieses Forum bietet Ihnen Raum für alle tariflichen Themen rund um den Luftlinientarif.
Antworten
eTicketian
Beiträge: 27
Registriert: 3. April 2019 09:59

8. April 2019 14:08

Was ich nicht verstehe ist die Tageskappung bei 15€.
Da mein Standort doch durch die App bekannt ist, weshalb ist es da nicht möglich die Tageskappung in bezug zum jeweiligen Tarifgebiet zu setzen?
Fahre ich mehrfach im Tarifgebiet Bonn, also immer mit 1b (ist das glaub ich), kann man die Kappung doch auf das HandyTagesticket für Bonn setzen. Fahre ich im Tarifgebiet 2b (zb Bornheim bis Bonn) könnte man diese Kappung setzen.
SaschaTriemer
Beiträge: 9
Registriert: 21. März 2019 13:23

8. April 2019 14:54

Hallo eTicketian, das hätte man sicher so umsetzen können. Wir wollten aber ganz bewusst ein völlig neues Tarifierungssystem ausprobieren und uns nicht am bisherigen Tarif orientieren. Mit der 15 Euro-Kappungsgrenze setzen wir also ganz bewusst einen neuen Preis. Außerdem wären Preisstufen-bezogene Kappungsgrenzen möglich, würden aber das Tarifierungssystem deutlich komplexer und unübersichtlicher machen. Natürlich kann man eine größere Komplexität umsetzen, gerade auch mit der modernen Technik. Allerdings haben wir - insbesondere da es sich um ein Pilotprojekt handelt - von einer größeren Komplexität abgesehen.
eTicketian
Beiträge: 27
Registriert: 3. April 2019 09:59

8. April 2019 18:04

Gut, wenn es losgelöst vom bisherigen Zonensystem sein soll, verstehe ich das, halte aber dennoch die Tageskappung mit 15€ für viel zu hoch (besonders, wenn es nach dem Testzyklus in der Höhe bleiben sollte).
Da sollte man dann nochmal drüber nachdenken, wie man das gestaltet.
AlexN
Beiträge: 49
Registriert: 9. April 2019 00:47

9. April 2019 00:49

Gut, die Kombination Zonentarif + Tageskappung kennt man von London. Ginge also im Prinzip.
Jens05
Beiträge: 4
Registriert: 10. Mai 2019 19:31
Wohnort: Köln Süd

10. Mai 2019 20:08

Hallo Zusammen,

da es sich zur Zeit um ein Pilotprojekt handelt, kann ich das mit der einfachen Strukturierung verstehen (1,50 EUR + 0,15 EUR / km, Höchstgrenze 15 EUR). Allerdings wenn das System in den Produktivbetrieb gehen sollte, wird die Akzeptanz wesentlich höher sein, wenn Fahrten innerhalb einer Tarifzone auf den Maximalpreis des Einzeltickets gedeckelt wäre und bei mehreren Fahrten auf den Preis einer Tageskarte. Ich habe heute für 4 Stationen mit der Linie 7 2,10 EUR bezahlt. Mit der KVB-App hätte eine Kurzstrecke nur 1,80 EUR gekostet. Da fragt man sich, was bringt mir der neue Tarif?!

Die App soll doch auch praktisch sein, wenn ich aber vor jeder Fahrt erst überlegen muss und mit einem Lineal auf einer Karte ausmessen muss, welches Ticket denn nun am günstigsten ist, finde ich das eher unpraktisch.

Ein gutes (Werbe-)Argument für die App könnte ich mir so vorstellen, das man in jedem Fall das günstigste Ticket bekommt und sich weiter überhaupt keine Gedanken machen muss.


Viele Grüße
Antworten